Die Partei Die Mitte der Stadt Olten empfiehlt die Initiative «Erhalt der Volière im Vögeligarten» zur Annahme. Dies kommunizierte die Parteileitung gestern per Medienmitteilung. An ihrer Parteiversammlung vom 10. November im Cultibo habe Die Mitte Stadt Olten die bevorstehende Abstimmung zur Volksinitiative «Erhalt der Volière im Vögeligarten» diskutiert und sich für die Ja-Parole ausgesprochen.
Wie die Partei mitteilt, nahm als Gast auch Andreas Würgler, langjähriges Vorstands- und Gründungsmitglied des Volièrevereins, teil. Er erläuterte die Situation des Vereins, den Einsatz für den Erhalt der Volière und die Ziele der Initiative – letztere kritisch und mit spürbaren Vorbehalten, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung und der Zusammenarbeit des aktuellen Vereinspräsidiums mit der Stadt.
Grossmehrheitliche Unterstützung durch Parteibasis
Die Mitte-Mitglieder unterstützen die Initiative grossmehrheitlich, äusserten jedoch Bedenken zu den hohen Kosten. Einig war man sich hingegen, dass Investitionen in die Räumlichkeiten des Vögeligartens auch ohne Volière nötig sind, um den Park als attraktiven öffentlichen Raum zu erhalten.
Klare Forderung an Verein zur Mittelbeschaffung
Die Mitte Stadt Olten fordert, dass der Volièreverein die Betriebskosten (Miete, Energie, Wasser etc.) mit den in der Initiative festgehaltenen 100’000 Franken selber tragen soll. Weiterhin sollen Einnahmen von Privaten generiert werden.
Auch wenn sich die Partei einen moderateren Gegenvorschlag gewünscht hätte, ist sie überzeugt, dass ein Wegfall der Volière für Olten schwerer wiegen würde als der jährliche Beitrag. So will sich Die Mitte dafür einsetzen, dass bei einem Ja zur Volière die Mittel sorgfältig eingesetzt und die Kosten klar begrenzt bleiben.


